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Schrott ist kein Müll oder Unrat.
Oftmals wird Müll, Abfall oder Unrat fälschlicherweise
in Volksmund und Presse als " Schrott " bezeichnet.
Er ist ein wichtiger industrieller Rohstoff, der für
die Stahlherstellung dringend benötigt wird. Bevor Schrott in ein Stahlwerk
geliefert werden kann, sind viele Arbeitsgänge notwendig. Diese sind teilweise technisch sehr aufwendig.

Hier die Beschreibung aus dem Duden 7, dem
Herkunftswörterbuch der Etymologie
Schrott: Die Bezeichnung des Altmetalls stammt
aus der niederrhein. Mundart, in der das
Wort: Schrot " abgeschnittenes Stück " kurz
gesprochen und seit Anfang des 20 Jh.s
in der heutigen Bedeutung gebraucht wurde. Dazu
das heute nicht mehr verwendete Verb
schrotten " zu Schrott machen" noch üblich in
verschrotten.
„Wahres Recycling“
Definition des Begriffes „Schrott“:
Schrott
ist das wohl älteste Beispiel für Recycling der Menschheitsgeschichte. Metall
kann theoretisch beliebig oft ohne nennenswerte Verluste eingeschmolzen und neu
verarbeitet werden. Tatsächlich ist es eines der wenigen Beispiele von echtem
Recycling. Hier wird aus einem Ausgangsstoff ein neues Produkt gleicher Güte und
Qualität erschaffen. Bei den meisten heutigen sogenannten Recyclingprozessen
handelt es sich eigentlich um Downcycling, d. h. aus einem Ausgangsstoff hoher
Qualität wird ein neues Produkt niederer Güte. So wird Beton durch Zerkleinern
zu Schotter, bunter Kunststoff zu schwarzem Plastik, Verpackungen durch
Verbrennen zu Energie und Wärme. Im Schrottrecycling wird eine Sortiertiefe,
eine Qualitätssicherung und eine Effizienz erreicht, die im Recycling anderer
Werkstoffe bisher unerreicht ist.
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